Unsere Erfahrung lehrt uns meistens schon als Kind: Der Stärkere hat recht, also die Eltern, grossen Geschwister, Lehrer. Aber auch umgekehrt gilt: Wir beeinflussen andere Menschen, um unseren Willen durchzusetzen oder bemerken oft erst nach einem Gespräch, dass wir nachgegeben haben, obwohl wir eigentlich anderer Meinung sind. Die Formen der Beeinflussung sind zahlreich, reichen vom Ratschlag oder Lob über Kritik und Drohung bis zur Strafe.
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Die Betroffenen behalten es lieber für sich: Darmerkrankungen wie der Reizdarm, vom Mediziner Colon irritabile genannt, sind im Gespräch tabu. Deshalb ist auch nur Wenigen bekannt, wie weit diese Verdauungsstörung verbreitet ist. Die meisten Betroffenen hoffen darauf, dass die Beschwerden sich wieder von alleine zurückbilden. Erst wenn die quälenden Symptome über mehrere Monate oder gar Jahre anhalten, wird Hilfe gesucht. Denn unangenehm ist er schon, der Reizdarm. Anfangs treten Bauchschmerzen auf, dann kommt Verstopfung im Wechsel mit Durchfällen dazu. Starke Blähungen, Schleimabgang mit dem Stuhl, Übelkeit und Erbrechen, zudem ständiges Völlegefühl machen den Betroffenen das Leben schwer.
Schwangerschaft und Geburt – das war früher ausschliesslich ein Thema der Frauen. Hilfe und Unterstützung bekamen sie von ebenfalls weiblichen Geburtshelfern. Als die Entdeckungen der Wissenschaftler im 19. Jahrhundert die Medizin auf den Kopf stellten, übernahm der Arzt die wichtigste Rolle, die Hebammen verloren an Wert und Einfluss. Die Narkose machte auch komplizierte chirurgische Eingriffe wie einen Kaiserschnitt möglich, Bakterien wurden als Krankheitserreger identifiziert und damit auch die Ursache der hohen Sterblichkeit von Müttern kurz nach der Entbindung gefunden. Eigentlich ein grosses Glück für alle Mütter und Kinder, sollte man meinen. Die Schattenseite dieser Entwicklung wurde lange übersehen.
„Ganzheitliche Heilkunde statt seelenloser Medizin“, lautet der Untertitel des Buches. Und Rolf Verres weiss, wovon er in seinem Buch erzählt. In seiner Arbeit als Therapeut und ärztlicher Direktor eines Instituts für medizinische Psychologie spielen die Missverständnisse zwischen Ärzten und Patienten eine grosse Rolle. Immer wieder werden die individuellen Bedürfnisse von Patienten im Praxis- oder Krankenhausbetrieb nicht gesehen oder wichtig genommen. Niemand will als „die Gallensteine in Zimmer 14“ bezeichnet und behandelt werden, sondern als Ganzes. Körper und Seele bilden eine Einheit und können nicht getrennt voneinander gesehen und behandelt werden. Immer leidet die Seele mit, wenn der Körper erkrankt. Umgekehrt gilt aber auch, dass eine starke und gesunde Psyche unseren Körper beim Gesundwerden unterstützen kann. Jeder Arzt kann davon berichten: wenn ein Patient negativ oder schwermütig mit einer Krankheit umgeht oder sie kaum akzeptieren kann, hat er einen langen Weg bis zur Gesundheit vor sich.
Seit etwa 15 Jahren ist Rucola nicht mehr aufzuhalten. Waren uns die grünen Blätter vorher nur aus dem Urlaub in Italien bekannt, können wir sie jetzt das ganze Jahr über in jedem Supermarkt und auf jedem Wochenmarkt finden. Eine neue Salatzüchtung ist der Rucola aber nicht, als Rauke hat sie schon eine lange Geschichte im Kräuter- und Küchengarten hinter sich. Schon die alten Griechen und Römer kannten und schätzten die löwenzahnähnlichen Blätter. Rund um das Mittelmeer bis zum vorderen Orient ist sie auch heute noch weit verbreitet, vor allem in Frankreich und Italien wird sie angebaut. Unseren Vorfahren war die Rauke als Salat wohlbekannt, vom Gärtner aber auch gefürchtet: Denn wo man sie einmal gesät hat, macht sie sich ungehindert breit und verdrängt alles andere. Botanisch gehört sie wie Kresse oder Brokkoli zur Familie der Kreuzblütler.
Gibt es Möglichkeiten, dauerhaft auf natürliche, sanfte und nebenwirkungsfreie Art durch Einnahme von Ergänzungsstoffen unsere Stimmung anzuheben? „Ja, unter bestimmten Voraussetzungen und mit Einbezug moderner naturheilkundlicher Labordiagnostik“, meint der Heilpraktiker Daniel Albisser, der in Basel die Gesundheitspraxis frohmedizin.ch betreibt. Manche probieren es einfach selber aus, hören oder lesen Wunderdinge über bestimmte Substanzen und nehmen diese Ergänzungsstoffe in der Hoffnung, die erwünschte Wirkung trete dann schon ein. Dies gleicht der Aufgabe, die Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Der Teufel steckt auch hier oft im Detail. Entsprechend wenden sich viele enttäuscht wieder ab. Das muss nicht sein. Wie das gezielte Vorgehen einer orthomolekularen Diagnose und Therapie die Erfolgsaussichten beträchtlich erhöht und um welche Stoffe es sich hauptsächlich handelt, davon handelt dieser Artikel.
Von Mai bis Juli kann Sambuca nigra auch von botanisch Unkundigen leicht entdeckt werden: dann bedecken üppige Dolden aus feinen weissen Blüten den robusten Strauch. Der Duft ist intensiv und herb. Gerne wächst der Holunder an einem windgeschützten Platz in der Nähe eines Gebäudes oder am Waldrand. Grosse Ansprüche an seine Umwelt stellt er nicht. Wo er ungestört wachsen kann, erreicht er leicht eine Höhe von 5-7 Metern. In Europa ist er weit verbreitet, aber auch in Vorderasien und Afrika zu finden. Den Kelten galt er als heiliger Baum, für die Germanen war er der Baum der Göttin Holder, auch Holla genannt, die uns im Märchen von Frau Holle wieder begegnet. Menschen, Pflanzen und Tiere standen unter dem Schutz dieser Göttin. Sie wurde als weise Frau und Heilerin bei Krankheiten verehrt. Auch eine Wirkung gegen Zauber und böse Geister wurde dem Strauch zugeschrieben, vor Blitzen sollte er ebenfalls wirksam schützen. Aus diesen Gründen war es lange Jahre verboten, einen Holunderstrauch zu fällen.
Der Senf gehört zu den seit Jahrtausenden bekannten Pflanzen, die unserem Leben Würze geben. Die Chinesen kultivieren den Senf schon seit 3000 Jahren, die Pharaonen im alten Ägypten kannten ihn, der griechische Arzt Dioskures beschrieb vor fast 2000 Jahren seine Heilkraft, die alten Römer schätzten ihn vor allem als Gewürz. Senf ist fast überall auf der Welt zuhause, wächst am besten in gemässigten Klimazonen und wird heute hauptsächlich in Europa, den baltischen Staaten, Kanada und den USA angebaut. Die einjährige Pflanze gehört wie der Raps zu den Kreuzblütlern und steht in den Monaten Juni und Juli in voller Blüte. Aus den hellgelben Blüten entwickeln sich Schoten, welche die Senfkörner enthalten. Diese entfalten erst ihren scharfen Geschmack, wenn sie mit Wasser in Verbindung gebracht werden.
Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der hawaiianischen Philosophie. Dieser liegt das „ Kahuna Wissen“, das geheime Heilwissen der Meister von Hawaii zu Grunde. Kahuna bedeutet Priester/Priesterin, Experte oder Hüter der Geheimnisse. Sie sagen, die Hilfe beginne immer bei einem selber. Der Kahuna kümmert sich nicht um deine Probleme, sondern um dich. Auf diese Weise bin ich auf die wunderbare Lomi Lomi Massage, die auch „Lomi Lomi Nui“ genannt wird, gestossen.
Was ist denn nun die richtige Ernährung? Was bedeutet „ausgewogene Ernährung? Das sind die aktuellen Fragen! Ist der Mensch das, was er isst? Diese Frage kann man aus heutiger ernährungswissenschaftlicher Sicht halbwegs verneinen. Welche anderen Faktoren beeinflussen ihn noch? Was braucht unser Körper denn wirklich, dass er seine Aufgaben erfüllen kann?