Aus ihrer Heimat im Südwesten Asiens und Norden Afrikas gelangte sie nach Europa, die ältesten Nachweise für die Verwendung der Kräuter stammen aus den Pharaonengräbern Ägyptens. Die drei bekanntesten Arten Winterkresse, Gartenkresse (häufig einfach Kresse genannt) und Brunnenkresse haben etwas gemeinsam: sie gehören alle zur Familie der Kreuzblütler.
Die wenig verbreitete Winterkresse wird zwei- oder mehrjährig kultiviert und wächst zu einer Staude mit zarten gelben Blüten heran, die bis zu 80 cm hoch werden kann. Nur die jungen Blätter können in der Küche verwendet werden, die grossen schmecken unangenehm scharf oder sogar bitter.
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Sind Sie im Stress? Haben Sie zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Dinge? Haben Sie Tag für Tag das Gefühl, dass Ihnen kostbare Zeit nutzlos durch die Finger rinnt? Sie schlafen schlecht oder können sich nicht entspannen? Oder haben Sie Geldsorgen, obwohl Sie täglich bis an Ihre Erschöpfungsgrenze schuften?
Hypericum perforatum, das getüpfelte Johanniskraut, ist eine der seit 2000 Jahren bekannten und damit ältesten Heilpflanzen. Der griechische Arzt Dioskurides berichtete schon im Jahr 77 n. Chr. über das Johanniskraut. Im Mittelalter kam es bei Paracelsus „gegen melancholische Gedanken“ zur Anwendung. Im 19. Jahrhundert, als in der Medizin nur Gewicht hatte, was sich naturwissenschaftlich belegen liess, sagte Sebastian Kneipp über das Heilkraut: „Das Johanniskraut ist von nicht geringer Wichtigkeit und wirkt im Inneren des Körpers, wie nach aussen.“ Fast überall in Europa wächst es auf trockenen, mageren Standorten und in lichten Wäldern. Zur Sommersonnwende am 21. Juni steht es in voller Blüte und sollte nach der Überlieferung Schutz vor Hexen und bösen Geistern schenken, daher auch die Bezeichnung als Hexenkraut. Während der Christianisierung wurde es nach dem heiligen Johannes, dessen Namenstag am 24. Juni gefeiert wird, umbenannt.
Die Betroffenen werden von der Diagnose Osteoporose meistens völlig überrascht, denn anfangs gibt es keine Warnsignale wie Schmerzen oder andere Beschwerden. In den meisten Fällen wird die Erkrankung erst dann bemerkt, wenn es durch einen leichten Sturz zu einer schweren Fraktur, meist am Oberschenkelknochen oder einem der Rückenwirbel gekommen ist. Bei manchen Patienten treten auch ohne die Einwirkung eines Sturzes heftige Rückenschmerzen auf und im Röntgenbild zeigt sich dann eine Wirbelfraktur. Und der sogenannten „Witwenbuckel“ mit seiner starken Verkrümmung der oberen Wirbelsäule und dem vornübergeneigten Stand- und Gangbild ist ebenfalls eine Spätfolge der Osteoporose. „Knochenschwund“ wird sie auch genannt.
Sie haben kleine Kinder und geben sich viel Mühe, auf eine gesunde Ernährung und gründliche Zahnreinigung zu achten? Das kürzlich erschienene Buch „Das Abenteuer um den Zahnfelsen“ will Sie dabei unterstützen. Die beiden Autoren Nicole Gebhardt und Siegfried Oberhofer haben mit der fachlichen Unterstützung von zwei Zahnärzten ein Kinderlehrbuch für Zahnhygiene veröffentlicht, das Eltern und ihren Kindern alles sagt, was sie über gesunde Zähne wissen müssen und spielerisch zeigt, wie man sie richtig pflegt.
Dass viele Gerichte erst durch die Zwiebel ihre Würze bekommen, ist jedem bekannt. Dass die Knolle aus der Familie der Liliengewächse aber auch eine lange Tradition in der Heilkunst hat, ist dagegen schon fast in Vergessenheit geraten. Bereits in den Schriften der Bibel und in Aufzeichnungen über den Bau der Pyramiden im alten Ägypten findet sie Erwähnung. Im Mittelalter, als Mönche für die Behandlung von Krankheiten zuständig waren, spielte die Zwiebel neben den zahlreichen Heilpflanzen eine grosse Rolle. Zahlreiche noch erhaltene Rezepte belegen es: Ob Haarausfall oder Schnupfen, immer wurde aus Allium cepa, so der korrekte botanische Name für die Zwiebel, ein passendes Heilmittel hergestellt.
„Inmitten der Waffen Menschlichkeit – Durch Menschlichkeit zum Frieden“, das war die Idee, die Henry Dunant verfolgte. Wie er dazu kam, ist eine spannende Geschichte. Im friedlichen Genf wurde er am 08.05.1828 als Sohn einer bürgerlichen Familie geboren. Schon früh entwickelte er einen weiten Horizont und arbeitete in einer Organisation, die der Landwirtschaft in Algerien, das von Frankreich besetzt worden war, auf die Sprünge helfen sollte. Eine Auseinandersetzung mit der dortigen Verwaltung brachte ihn zu dem Entschluss, sich mit einem Empfehlungsschreiben direkt an den französischen Kaiser Napoleon III. zu wenden, der im Juni 1859 in Norditalien Krieg gegen die Österreicher führte.
Die Bewältigung von Stress ist eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit. Wer sich mit Stress beschäftigt und ihn abbaut, nimmt sein Leben (seine Ängste, seine Pläne, seine Ziele, seine Begabungen, u.a.) selbst in die Hand. Denn er setzt sich mit den Kräften auseinander, die ihn lähmen und somit daran hindern, alles zu leben und zu entfalten, was an Begabungen in ihm steckt. Er schafft die Voraussetzung, mögliche Gefahren der Abhängigkeit, z.B. von medizinischen Behandlungen (wenn er gesünder ist), von Ämtern (Genehmigung einer Kur, Amtsarzt) vorzubeugen oder zu reduzieren. Denn wer nachhaltig Stress abbaut, bekommt ein stabiles Immunsystem, reduziert damit im entscheidenden Maß die Anfälligkeit für Erkrankungen und zwar in allen Bereichen.