Die Deutschen haben Robert Koch (siehe auch Artikel Robert Koch und seine Revolution der Medizin), die Schweizer ihren Emil Theodor Kocher. Beide waren berühmte Ärzte, deren Arbeit für die Medizin bahnbrechend war. Und beide erhielten als Ehrung den Nobelpreis. Aber bis dahin war es ein langer Weg.
Geboren wurde Kocher 1841 als Sohn eines Ingenieurs in Bern und auch das Studium absolvierte er in seiner Heimatstadt. Studienaufenthalte in vielen europäischen Städten wie Zürich, Berlin, London und Paris brachten ihn in Kontakt mit den berühmtesten Medizinern seiner Zeit: In Zürich war Theodor Billroth sein Lehrer, in Berlin der ebenfalls berühmte Pathologe Rudolf Virchow. Nach seiner Rückkehr in die Heimatstadt Bern promovierte er an der Chirurgischen Universitätsklinik von Bern, dem Inselspital. 1872 wurde er im Alter von 31 Jahren zum Professor und Direktor der Chirurgischen Klinik ernannt.
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Angst ist ein Gefühl, das uns allen vertraut ist. Wir empfinden es als störend, blockierend und negativ. Verena Kast, die bekannte Psychotherapeutin und Dozentin, erzählt in ihrem Buch vom „Sinn“ der Angst. Das erscheint zunächst widersinnig, aber die Autorin geht dieser Emotion und ihrer Bedeutung für unser Leben mit so viel Behutsamkeit auf den Grund, wie man das aus ihren anderen Büchern kennt.
Immer noch ist diese Krankheit weitgehend unbekannt, obwohl nach neuesten Schätzungen etwa 6% der Bevölkerung am Schlafapnoesyndrom mit seinen wiederholten, zeitweiligen Atempausen leidet. Die überwiegende Mehrzahl der Patienten ist männlich, gelegentlich betrifft sie aber auch Frauen und Kinder. Wer übergewichtig ist oder an Diabetes leidet, zuviel raucht oder Alkohol trinkt, gilt als besonders gefährdet. Erste Anzeichen für die Erkrankung sind lautes Schnarchen, unruhiger, nicht erholsamer Schlaf trotz eigentlich ausreichender Schlafdauer, extreme Müdigkeit nach dem Erwachen und auch tagsüber, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen, Depressionen sowie vor allem morgendliche Kopfschmerzen. Bei Männer kommt häufig Impotenz hinzu. Wer mehrere dieser Anzeichen bei sich beobachtet, oder sogar häufig tagsüber ungewollt einschläft, sollte sich unbedingt untersuchen lassen. Der gefürchtete Sekundenschlaf beim Autofahren ist nur eine Gefahr, die ihm droht.
Sauerampfer (lateinisch Rumex acetosa) gehört zur Familie der Knöterichgewächse und zu den Wildgemüsen, die immer noch auf feuchten Wiesen und an Fluss- oder Bachläufen zu finden sind. Gesammelt werden die jungen Blätter im Frühjahr und Herbst. Während die Pflanze im Sommer ihre Früchte ausbildet, sinkt der Vitamingehalt auf die Hälfte und steigt im Herbst wieder an. Wer keine geeignete Sammelstelle in der Nähe weiss, kann auch auf Wochenmärkten fündig werden: Immer häufiger werden die würzigen Blätter auch dort angeboten. Und gut sortierte Gärtnereien bieten Sauerampfer inzwischen als Saatgut an. Die Aufzucht im Gartenbeet ist unproblematisch, wenn man ein halbschattiges Plätzchen zur Verfügung hat.
Eine noch junge und deshalb relativ unbekannte Therapiemethode ist die Klopfakupressur. Der amerikanische Psychologe und Therapeut Fred P. Gallo hat sie in den letzten 15 Jahren entwickelt. Er beschäftigte sich sehr eingehend mit verschiedenen Heilmethoden wie der chinesischen Akupunktur (siehe Artikel
Als wärmendes Fell hat das Körper- und Kopfhaar schon lange ausgedient. Biologisch ist es damit fast überflüssig geworden. Aber bei Frauen gilt langes, schönes Haar auch heute noch als Symbol für Weiblichkeit und Erotik, daran hat sich seit der Loreley nichts geändert. Frisur, Farbe und Form der Haare sind wichtig für eine erste Einschätzung von uns noch unbekannten Personen und dienen damit der sozialen Positionierung. Und weil für uns dichtes, gepflegtes Haar so wichtig ist, verdienten ganze Industriezweige damit 30 Milliarden Euro jährlich.
Aus ihrer Heimat im Südwesten Asiens und Norden Afrikas gelangte sie nach Europa, die ältesten Nachweise für die Verwendung der Kräuter stammen aus den Pharaonengräbern Ägyptens. Die drei bekanntesten Arten Winterkresse, Gartenkresse (häufig einfach Kresse genannt) und Brunnenkresse haben etwas gemeinsam: sie gehören alle zur Familie der Kreuzblütler.
Sind Sie im Stress? Haben Sie zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Dinge? Haben Sie Tag für Tag das Gefühl, dass Ihnen kostbare Zeit nutzlos durch die Finger rinnt? Sie schlafen schlecht oder können sich nicht entspannen? Oder haben Sie Geldsorgen, obwohl Sie täglich bis an Ihre Erschöpfungsgrenze schuften?
Hypericum perforatum, das getüpfelte Johanniskraut, ist eine der seit 2000 Jahren bekannten und damit ältesten Heilpflanzen. Der griechische Arzt Dioskurides berichtete schon im Jahr 77 n. Chr. über das Johanniskraut. Im Mittelalter kam es bei Paracelsus „gegen melancholische Gedanken“ zur Anwendung. Im 19. Jahrhundert, als in der Medizin nur Gewicht hatte, was sich naturwissenschaftlich belegen liess, sagte Sebastian Kneipp über das Heilkraut: „Das Johanniskraut ist von nicht geringer Wichtigkeit und wirkt im Inneren des Körpers, wie nach aussen.“ Fast überall in Europa wächst es auf trockenen, mageren Standorten und in lichten Wäldern. Zur Sommersonnwende am 21. Juni steht es in voller Blüte und sollte nach der Überlieferung Schutz vor Hexen und bösen Geistern schenken, daher auch die Bezeichnung als Hexenkraut. Während der Christianisierung wurde es nach dem heiligen Johannes, dessen Namenstag am 24. Juni gefeiert wird, umbenannt.