Kneipp, das ist doch der Mann mit der Wasserkur, sagt fast jeder, wenn sein Name genannt wird. Wer war Sebastian Kneipp und was hat ein Pfarrer mit Krankheit und Heilen zu tun?
Kneipp wurde 1821 in Stephansried geboren und wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Gegen den Willen des Vaters und mit der Unterstützung eines wohlhabenden Verwandten besuchte er das Gymnasium und durchlief anschließend die Ausbildung zum Theologen. Schon früh sah sich Kneipp mit Armut und vielen Erkrankungen konfrontiert, beobachtete sich und seine Umwelt sehr genau. Tuberkulose und Cholera waren damals weit verbreitete Erkrankungen. Eine wirkungsvolle Therapie war nicht bekannt, für die meisten Erkrankten bedeutete die Diagnose gleichzeitig das Todesurteil.
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Die Akupunktur (lateinisch acus = Nadel, pungere = stechen) ist unter den alternativen Heilmethoden sicher die bekannteste. Die kleinen Nadelstiche werden seit Jahren überall auf der Welt praktiziert, oft als Ergänzung zur konventionellen Medizin. Und die meisten Krankenkassen übernehmen inzwischen die Kosten für diese Therapie, weil sie wissen, dass es wirkt, auch wenn die Methode nach westlichen Maßstäben noch nicht ganz erforscht ist.