2004 ist sie gestorben, die bekannte Schweizer Ärztin Kübler-Ross. Ihr Leben lang hat sie sich mit dem Sterben und dem Tod auseinandergesetzt. Tabus und scharfe Kritik hielten sie nicht davon ab, viele Unwahrheiten zu berichtigen.
Wenn wir heute allmählich damit beginnen, uns über ein Sterben in Würde Gedanken zu machen, ist das auch ihr Verdienst. Noch immer neigen wir dazu, den Tod als nicht zum Leben gehörend zu betrachten, vielfach wird er einfach verdrängt. Im Krankenhaus und im Altenheim soll gestorben werden, aber nicht zuhause und nicht in unserer Nähe. Aber wäre das der Tod, den wir uns selbst wünschen? Sicher nicht!
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Mein Hausarzt hat mir erzählt, dass er eine „Balint-Gruppe“ besuche. Das sei eine ärztliche Fortbildung über Psychosomatik, ergänzte er. Weil ich davon bislang noch nie gehört hatte, forschte ich weiter nach. So formte sich aus einem Begriff ein Name und schließlich die Geschichte eines Lebens heraus.
Am 26. März 2005 wäre er 100 Jahre alt geworden, der Arzt, Autor und Psychotherapeut Viktor Emil Frankl. In Fachkreisen ist er weltweit anerkannt durch die Entwicklung einer neuen Form der Psychotherapie und sein bekanntestes Buch „...trotzdem Ja zum Leben sagen“ wurde in 32 Sprachen übersetzt. Das klingt nach einer sehr geradlinigen Karriere. Das Leben von Frankl sah anders aus.
Die Deutschen und die Österreicher sorgen in der Schweiz für Heiterkeit: Hier kann niemand verstehen, wenn von einem „Müsli“ gesprochen wird und die bekannte Rohkostspeise gemeint ist. Für die Schweizer ist ein „Müsli“ eine kleine Maus und der Zürcher Arzt Bircher-Benner, heute einer der weltweit bekanntesten Schweizer, hat das gesunde „Müesli“ erfunden, so einfach ist das.
Dietrich Grönemeyer ist sehr präsent: Im Fernsehen, im Radio und wegen der zahlreichen Bücher, die er inzwischen geschrieben hat. Und er hat eine Vision, die er überzeugend vertritt.
„Nur eine Rose als Stütze…“ ist der Titel eines ihrer ersten Gedichte. Und so zauberhaft geht es in ihren Büchern weiter. Hilde Domins Umgang mit der Sprache ist virtuos und unverkennbar im Stil. Es ist ihr Geheimnis, warum sie trotz eines bewegten und sehr schweren Lebens nie die Leichtigkeit im Formulieren verloren hat.
Zum 250. Jahrestag der Geburt von Samuel Hahnemann.
Ein Paradiesvogel, das ist der Schriftsteller T. C. Boyle. Zumindest kultiviert er bei Auftritten im Fernsehen oder auf Lesereisen gerne das Image eines extrovertierten Sonderlings. Dies war sicher auch der Grund, warum er seine Vornamen Thomas John in Tom Coraghessan abänderte.
Kneipp, das ist doch der Mann mit der Wasserkur, sagt fast jeder, wenn sein Name genannt wird. Wer war Sebastian Kneipp und was hat ein Pfarrer mit Krankheit und Heilen zu tun?