Wer hätte das gedacht. Die Avocado ist keine Steinfrucht, sondern tatsächlich eine Beere. Auch geschmacklich würde man die Avocado, genaue Bezeichnung Persea americana, eigentlich in den Gemüsekorb geben, doch gehört sie zu den südamerikanischen Lorbeergewächsen. Ob süß oder salzig, würzig oder als Likör, ob als Frischobst, Salat oder Mus, die Avocado beherrscht eine kaum nachahmbare Vielfalt an Zubereitungsarten. Das muss es wohl auch gewesen sein, was bereits vor etwa 10.000 Jahren die Zentralamerikaner begeisterte. Der Weg führte die Frucht, die an bis zu 15 Meter hohen Bäumen wächst, von Südmexiko über die Karibik nach Chile und zu den Kanaren. Im 19. Jahrhundert erfolgte die Verbreitung nach Afrika, Madagaskar, Malaysia und bis hin zu den Philippinen. Seit Anfang des Jahrhunderts wird die Avocado rund um das Mittelmeer angebaut.
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Ein deutscher Forscher namens Hopf hat vor über 90 Jahren im Süden Afrikas die geheimnisvolle Uzara-Pflanze entdeckt, deren Wurzel von den Einheimischen schon lange als Heilmittel gebraucht wurde, in Europa aber bis dahin völlig unbekannt war. Die afrikanischen Heiler wussten schon lange, was dann in aufwendigen Laboruntersuchungen und Tests in Deutschland nachgewiesen wurde: Der Wurzelextrakt wirkt schnell und zuverlässig gegen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Bis zu einem Meter hoch wächst die Uzara-Pflanze mit ihren dicken fleischigen Blättern und unscheinbaren Blüten. Botanisch gehört sie zur Familie der sogenannten Schwalbenwurzgewächse. In der Naturheilkunde wird ausschliesslich die Wurzel verwendet. Sie enthält eine Form von Glykosiden, die chemisch nahe mit den Digitalis-Glykosiden verwandt ist, die bei der Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt werden. Wegen dieser ähnlichen Wirkstoffe ist deshalb Vorsicht geboten, wenn man bereits Digitalis-Präparate einnehmen muss. Hier ist unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten.
Viele seiner Vorfahren waren Ärzte, auch sein Vater war ein bekannter Mediziner, und sein erster Lehrmeister. Hippokrates war allerdings der berühmteste aus dieser Familiendynastie, noch heute, immerhin über 2000 Jahre später, ist sein Name uns vertraut. Der griechische Mediziner lebte 460 bis 370 vor Christus, überwiegend auf der Insel Kos. In Kos-Stadt steht noch heute eine Platane, unter der Hippokrates seine Schüler unterrichtet haben soll. Wie viele Ärzte seiner Zeitepoche war er nach der Ausbildung viele Jahre unterwegs, reiste durch Griechenland und Kleinasien, um zunächst sein Wissen zu erweitern und seine ärztliche Kunst zu erproben, später um seine Kenntnisse an Schüler weiterzugeben.