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Monatsarchiv für April 2008

So ein Früchtchen - Festlicher Genuss Aprikose

Petra Peschel | Mittwoch, den 30. April 2008

Petra PeschelIhre Saison ist kurz. Dafür umso leckerer und gesünder. Die Aprikose ist nicht nur etwas für Schleckermäuler, sie hat es wirklich in sich. In der Zeit von Mai bis August hat das Steinobst, in Österreich auch Marille oder in der Schweiz Barille genannt, Platz in unseren Obstkörben. Sie ist wertvoll, sie ist sensibel, aber vor allen Dingen ist sie zum Beginn des Sommers das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit und die Schönheit tun können. Ob im Nahen oder Fernen Osten, Nahrung ist das Medikament der Medikamente, so die Grundregel der ganzheitlichen Heilkunde. Auch die Aprikose gehört zum ganzheitlichen Wissen der alten Asiaten. Sie wird als eine der ältesten Obstsorten bezeichnet und soll bereits vor rund 5000 Jahren in Nordchina kultiviert worden sein. Heute werden die anmutigen Bäume mit der breiten dichten Krone, den herzförmigen Blättern und den wunderbar leuchtenden Blüten überwiegend in warmen bis subtropischen Klimazonen des Mittelmeerraumes angebaut. Hauptlieferant für den europäischen Markt ist die östliche Türkei. Und mehr denn je wissen wir heute, dass die Aprikose Lebensmittel und ein wichtiges Mittel für Leben ist.

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Der Löwenzahn - pure Vitalität!

Christa Becker | Montag, den 14. April 2008

loewenzahnFür Rudolf Steiner war der Löwenzahn ein Himmelsbote, ein Vermittler zwischen Himmel und Erde. Für Kinder wird er erst nach der Blüte richtig interessant, weil man herrliche Blumensträusse und andere Kunstwerke mit ihm gestalten kann. Und wenn er seine Samen voll entwickelt hat, dient er ihnen als Pusteblume. Wer Wildkräuter in der Küche schätzt, kommt nicht am Taraxacum officinale, so sein botanischer Name, vorbei. Eine interessante und vielseitige Pflanze also, die sich unbekümmert auf Wiesen, an Ackerränden und zum Leidwesen jedes Hobbygärtners auch in Beet und Rasen breit macht. Und sie lässt sich nur schwer von ihrem Standort vertreiben: Wer schon einmal versucht hat, die lange Pfahlwurzel des Krautes auszugraben, versteht den Gärtner sicherlich. Wenn auch nur ein Stückchen Wurzel im Boden verbleibt, hat der Löwenzahn keine Mühe, rasch wieder eine Pflanze hervorzubringen. Er ist wirklich sehr vital!

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