Warum Krankheiten oftmals nicht richtig ausheilen können

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Warum Krankheiten oftmals nicht richtig ausheilen können

Markus Oetliker | Montag, den 19. November 2007

Die Haarmineralanalyse - Markus OetlikerHaben Sie sich auch schon gefragt, wie lange der Schnupfen, der Husten, die Erkältung oder andere Symptome einfach nicht abklingen? Eigentlich müsste ja auch das eine Ursache haben. Um diesen Text besser zu verstehen, verwende ich einige Bilder aus der Natur. Sie haben es sicher dieses Jahr erleben dürfen – wir hatten dieses Jahr Pilze wie noch selten.

Pilze sind etwas Wunderschönes, doch dieser Fliegenpilz ist, wie uns allen bekannt, giftig. Paracelsus sagte damals schon: „Die Menge macht das Gift!“ Wie und wo vergiften wir uns? Solche Belastungen lassen den Körper nicht gesunden. Um ein Pilzwachstum zu hemmen, müssen wir sein Milieu verändern. Zudem müssten wir genauer prüfen, mit welchen „Belastungen“ wir unseren Körper täglich bombardieren.

In diesem Bericht geht es nicht primär um Gifte, und dennoch dürfen wir diese nicht ausser acht lassen. Nehmen wir einmal an, Sie werden in Ihrer Arbeit hart gefordert, räumen sich zuwenig Ruhepausen ein (als Selbständigerwerbender ist mir das sehr bekannt), Sie nehmen sich zuwenig Zeit, um sich wirklich gesund zu ernähren und Ihre Familie, Freunde und Hobbys rücken immer mehr in den Hintergrund. Die Übersäuerung steigt stetig, doch Sie ahnen und spüren nichts von alle dem. Nun grassiert die Grippe und Sie werden von der ersten Welle erfasst. Können Sie ahnen, was nun geschieht?

Da die Arbeit nicht liegen bleiben kann (darf), nehmen Sie entsprechende Medikamente und versuchen, die Grippe nieder zu knüppeln. Das mag im ersten Moment funktionieren doch das Schlimme ist, dass Sie es wissen. Was viele Menschen nicht wissen, dass die meisten Medikamente, egal welcher Art, die Übersäuerung wieder ankurbeln. Wenn wir gewisse Symptome unterdrücken, verschieben wir die ganze Thematik auf eine unbekannte Ebene. Eines Tages meldet sich ein neues Symptom und wir können keine Verbindung zum Ersten herstellen, wie denn auch?

Wohin hat sich bloss unser „Käfer“ versteckt? Das, was ursprünglich einmal Ursache war, können wir nicht mehr finden. Unser Immunsystem kämpft zwar immer noch gegen Viren, Bakterien und Pilze, doch vielleicht haben sich die Viren verändert oder bereits angepasst? Auf jeden Fall ist es schwierig, diese Störenfriede auszumachen.

Besinnen wir uns doch auf Mutter Natur, sie hat immer ein Kraut gegen gewisse Krankheiten bereit, doch haben wir die Wirkung der Pflanzenwelt vergessen. Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren etc.) brauchen zwar Zeit, weil sie regulieren und aufbauen. Leider ist immer noch das Märchen zu hören, wir hätten genügend Vitalstoffe in unseren Lebensmitteln. Oft wird dabei vergessen, welchen Belastungen wir ausgesetzt sind.

Belasten wir einen Automotor so weit, dass wir mit den Drehzahlen in den roten Bereich kommen, so haben wir mit Schäden zu rechnen und wir wissen darum! Was passiert, wenn wir Menschen uns im „roten Bereich“ aufhalten? Das geschieht viel schneller als wir denken. Wir haben lernen müssen, uns mit dem STRESS zu engagieren – leider.

Unsere Ernährung rückt täglich immer mehr ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Wir glauben, dass wir uns einigermassen gesund ernähren – doch nehmen wir uns die Zeit dazu? Wenn wir essen, was führen wir dem Körper wirklich zu? Zu viele Kohlenhydrate, zu viele Fette (vor allem Transfette – gehärtete Fette) und Eiweisse. Eine Grundformel könnte hier ein gewisses Gleichgewicht schaffen (max. 40% Kohlehydrate, 30% gesunde Fette und 30% mageres Eiweiss).

Gemüse und Früchte kommen ohnehin zu kurz und was darin noch an Vitalstoffen enthalten ist, reicht bei weitem nicht für die Gesunderhaltung aus. Haben Sie gewusst, dass Sie, um den Vitamin C-Bedarf von 100 mg zu decken, 9 Äpfel essen müssten? Dass Sie bei 20 Minuten Stress sage und schreibe 300 mg Vitamin C verbrauchen, dass Sie beim Rauchen jeder Zigarette 40 Milligramm Vitamin C verbrennen? Das sollte uns zu denken geben.

Wann haben Sie zum letzten Mal bei einem Chinesen gegessen? Erinnern Sie sich, dass Sie mehr essen konnten und dennoch nie ein Völlegefühl hatten? Warum ist das so? Unser Körper braucht, nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, pro Tag ca. 3’300 Enzyme. Enzyme sind Stoffe, die helfen, Stoffwechselreaktionen auszulösen. Ein Enzym kann jedoch nur einen Prozess auslösen. Das Problem ist, dass es dazu viele Vitalstoffe (in Früchten und Gemüse enthalten) benötigt. Doch wie viele Früchte und Gemüse essen wir täglich? Wenn Sie mit sich ehrlich sind, doch meist zuwenig.

Wie soll der Körper gesunden, wenn all diese Baustoffe fehlen? Die ganze Thematik ist ähnlich, wie diejenige des Klimawandels – wenn es bloss mich nicht trifft? Unser Krankenwesen lässt sich schon bald nicht mehr finanzieren. Unsere Kinder sind immer früher krank. Was verlangen wir unseren Kinder schon alles ab? Wann können und dürfen sie noch Kinder sein? Junge Menschen kommen in die Praxis mit Burnout, mit massiven Degenerationen der Wirbelsäule und vielem mehr. Das stimmt mich sehr traurig!

Die Mediziner und Therapeuten sind nicht schuld an dieser Entwicklung. Wir selbst bezahlen einen ungeheuer hohen Preis für einen fragwürdigen Standard. Zwar knirschen wir mit den Zähnen und ballen die Faust im Sack, wenn die Krankenkassenprämien ins Haus flattern. Ändern wir deswegen unsere Ernährungsgewohnheiten? Leider kaum. Solange sich immer noch die Meinung durchsetzt, dass wir soviel an Prämien bezahlen und daraus das Recht auf viele medizinische und therapeutische Dienstleistungen ableiten, wird sich in unserem Gesundheitswesen wenig ändern. Darüber nachzudenken dürfte sicher kein Luxus sein.

Ein Adler symbolisiert unter anderem Freiheit. Wo haben wir unsere Freiheiten aufgegeben? Wann haben wir den Blick für das Wesentliche verloren? Leben wir überhaupt noch im Einklang mit der Natur? Tiere wissen oft besser, was ihnen gut tut und wann die Zeit für Aktivität und wann die Zeit für Ruhe gekommen ist. Wie gehen wir mit unserer Tierwelt um? Gehen wir mit uns selbst so um?

Krankheiten, liebe Leserin und lieber Leser, könnten oftmals frühzeitig angegangen werden, würden wir an kleinen Dingen unseres Lebens erkennen, um was es geht. Nahrungsergänzungen werden noch immer verpönt – leider! Unsere Freiheit besteht darin, dass wir uns einen Ruck geben und eine Beraterin oder einen Berater aufsuchen, welcher uns die Zusammenhänge der Vitalstoffe näher bringt. Sie tun es für sich, für niemanden sonst.

Wir haben nur diesen einen Körper – sind wir es ihm und uns nicht schuldig, dem Sorge zu tragen? Sicher gibt es vererbte Krankheiten, das weist niemand von der Hand. Es gibt ebenso viele Krankheiten, die wir uns erworben haben. Mit kleinen Dingen können wir Veränderungen bewirken – beginnen wir bei uns – heute und nicht erst morgen, dann ist es vielleicht schon zu spät.

Ein Slogan hilft uns, das ins Bewusstsein zu bringen:
Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts!

Ich bedanke mich, dass Sie sich die Zeit zum Lesen dieses Berichtes genommen haben.
8. Oktober 2007, Markus Oetliker

Markus Oetliker arbeitet als dipl. Körpertherapeut in eigenen Praxen (Kirchberg und Kloten). Neben der Postural Integration bietet er seinen Klienten auch Behandlungen mit Fussreflexzonenmassage, manueller Lymphdrainage, Hot Stone Therapie, sowie eine Haar-Mineralanalyse und intensive Ernährungstherapie an. Er führt Seminare durch und ist Co-Autor des Buches „Abenteuer Gesundheit“. Weitere Informationen unter http://www.oetliker.info/.

Buch zum Thema:
Abenteuer Gesundheit

Link zum Thema:
http://www.oetliker.info/


Markus Oetliker | Montag, den 19. November 2007

Veröffentlicht in Heilmethoden

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