Seelenklänge – Heilung - das Sein und Naturmedizin
Peter Graus | Freitag, den 9. November 2007
Seit jeher wird versucht, den Menschen mit heilenden Informationen Kraft zu geben, um die eigenen inneren Abwehrkräfte zu stärken. Die Möglichkeiten und Ansätze sind in keiner Zeit so groß gewesen und so mannigfaltig wie in unserer. Der Glaube an das Machbare hat uns jedoch etwas vom wirklich Heilenden genommen, vom Wesentlichen, nämlich von uns selbst. Die Naturmedizin, welche in unserer Zeit wieder mehr Bedeutung und Anerkennung gewinnt, versuchte schon immer, den Menschen nicht nur durch symptomatische Beseitigung zu helfen, sondern auch durch die Begegnung mit heilenden Kräften die Ursachen zu erkennen und zu beheben. Heilung ist ja ein Wort, welches vieles bedeutet und je nach Sichtweise des Menschen interpretiert wird. Es macht einfach einen Unterschied, ob ich mich gesund oder krank fühle/ denke, wie ich mich ins Leben integriere. Hier möchte ich ansetzen und beide Begriffe weglassen. Sie blockieren uns andauernd auf dem Weg dorthin, wo wir Heilung erfahren und erleben wollen.
Eines der großen Probleme ist daher, das wir verlernt haben uns selbst zu spüren, uns wahrzunehmen, in uns hineinzuhören, wir haben zwar viele Maschinen, Ärzte Therapeuten und andere Hilfsmittel, die das für uns übernehmen. Jedoch sagt uns das nur von außen, was in uns nicht stimmt oder blockiert ist, und wiederum lassen wir “für uns etwas machen“, das unsere „Krankheit“ wird. Jedoch spüren wir uns und unsere eigenen Kräfte selbst nie oder nur ansatzweise und schwach.
Schon zu allen Zeiten wurde Musik zur Heilung eingesetzt. Die Schamanen, die Indianer, viele Kulturen haben Musik und Klänge eingesetzt, um heilende Schwingungen zu erzeugen. Musik und Klänge sind also ein Begleiter seit Urzeiten und haben den Menschen immer tief berührt und bewegt. Alles, was uns umgibt, ist Musik oder sind Töne. Das ganze Universum ist mit Klängen erfüllt. Dass wir davon nur wenige hören, bedeutet nicht, dass sie nicht da sind. Jeder Mensch erlebt an sich, wie ihn Musik und Rhythmus beeinflussen, wie seine Gefühle, sein Denken, seine Handlungen mit Energien versorgt werden oder diese auch wieder abgezogen wird.
Diese Klänge, die wir erstmalig hörbar machen, gehen einen anderen Weg, den Weg von der Wurzel zur Blüte, vom Inneren zum Äußeren. Wir achten nicht auf Symptome und Begriffe wie Blockaden, Störungen oder anderes, die uns immer wieder von uns selbst wegbringen. Wir beginnen den Menschen durch Stille und Berührung, durch Achtsamkeit und Harmonie, auf sich selbst zu zentrieren. Dadurch erfolgt ein Ausgleich im Menschen. Erst wenn das geschieht, wenn wir bei uns sind und sich die Energien ausgleichen, indem wir beginnen in den Schlaf abzutauchen, wenn dann das Loslassen geschieht, erst dann beginnt unsere Seele wirklich frei zu schwingen und sich wieder mit den göttlichen Energien zu verbinden, frei von den Einflüssen des Denkens.
Diese Schwingungen erzeugen nun in uns eine heilende, aufbauende, selbstregulierende Energie, welche dem ganzen Körper Kräfte zuführt, die frei von Wollen und Erwarten sind. Der ganze Körper geht in Resonanz mit unserer seelischen Energie und damit auch in Verbundenheit mit den universellen, göttlichen Lebensenergien. Diese Resonanz wird nun hörbar gemacht in Form von Musik. Wir lassen den Körper in Echtzeit erklingen und seine Schwingungen lassen uns staunen und berühren uns tief.
Seelenklang ist nichts Gewolltes, nichts Starres und nichts, was wir manipulieren können. Durch uns selbst geschieht, was sein darf. Die Resonanz mit dem Kosmos geschieht erst dann und nur dann, wenn wir im Sein sind und damit frei von jeder Starre. Die Energien fließen nicht mehr, sie schwingen plötzlich ganz frei und verspielt den kosmischen Einflüssen und Kräften gleich. Sie werden freigesetzt und diese Schwingungen erzeugen heilende Klänge und jeder, der seine eigene Musik hört, wird spüren, wie tief sie ihn berührt und bewegt. Es geht nicht mal um die Musik selbst, denn schöne Musik kann ja jeder machen, der etwas davon versteht. Es geht vielmehr um das, was in der Musik enthalten ist, Das sind all die Informationen, welche darin mitschwingen. Sie sind es, welche in uns wirken und welche wir so tief spüren. Denn was wir hier plötzlich hören, ist ja keine nur einfach “schöne Musik“, sondern unsere ureigenste, persönliche, heilende Schwingung. Sie ist so unverwechselbar und so persönlich wie ein Fingerabdruck, es ist sozusagen das musikalische Abbild ihrer seelischen Kraft. Diese Berührung unseres Innersten ist so intensiv im Erleben, weil wir viel mehr “hören“ als unser Ohr es zulässt. Weil uns die in dieser Musik enthaltene Schwingung dort wieder berührt, wo sie entstanden ist, in unserem Innersten, dort wo wir im alltäglichem Leben nicht mehr hinfinden.
Seelenklänge sollten nicht erst gehört oder gemacht werden, wenn wir in unserer Empfindung krank geworden sind, sondern schon viel früher als Prophylaxe, wenn wir gesund sind und uns wohl fühlen. Doch auch erkrankte Menschen, die diese Therapie machen, spielen eine wunderbare Musik und spüren sie sehr intensiv in sich wirken. Oder auch schwangere Frauen haben eine besondere Melodie der Liebe, welche später dem Neugeborenen eine Botschaft des Glücks über die Liebe zurückgibt.
Wissenschaftliche Grundlagen:
Die Umsetzung körpereigener Schwingungen in Musik geschieht auf der Grundlage einer Analyse der Herzfrequenzvariabilität ( HRV ) bzw. der Hirnströme ( EEG ). Die Herzfrequenzvariabilität ist eine in der wissenschaftlichen Medizin seit vielen Jahren etablierte Analysemethode und beschreibt die Veränderlichkeit der Herzfrequenz.

Hirnstromwellen ( Alpha- und Delta – Wellen ), EKG ( Heilschlaf Modul )
Diese wird durch die rhythmisch wechselnde Aktivität des parasympathischen und sympathischen Anteil des autonomen Nervensystems ( ANS ) reguliert. Die HRV wird heutzutage als ein Globalindikator für die Regulationsfähigkeit des Menschen gesehen.

Das rhythmische Wechselspiel zwischen Symphathikus und Parasympathikus ( ANS )
Über Elektroden an Brustkorb bzw. Schädel werden die biologischen Signale nach entsprechender Verstärkung einem Computer zugeführt und dort mittels einer mathematischen Fast Fourier Transanalyse ( FFT ) ausgewertet. Hier zeigt sich nun, dass sich in der einfachen sinusförmigen Schwingung der modulierten Herzfrequenz bzw. der Hirnströme eine Vielzahl von Schwingungen verbergen: Eine Welle in der Welle in der Welle… Um dies zu vollbringen hat die Natur ein Ordnungsprinzip gewählt, das uns allen wohlbekannt ist: Musik! Mittels harmonikalischer Strukturen ( Obertöne ) und Rhythmen kann die Vielzahl biologischer Oszillatoren zusammen schwingen: Atmung, Blutdruck, Hirnwellen, die Hormonproduktion, alle biologischen Prozesse geschehen in pulsatilen Rhythmen.
Die der Natur innewohnende Tendenz, verschiedene Frequenzen in einer höheren Ordnung miteinander schwingen zu lassen, wird Kohärenz genannt. Dieses Phänomen findet sich überall im Mikro- und Makrokosmos. Denken wir nur an den Monatsrhythmus der Frau, der wann immer möglich sich mit den Mondphasen synchronisiert. Wenn auch die Musik als ein musisches Fach gesehen wird, ist doch ihre Grundlage die exakte Mathematik. Und folglich wird im Einklang Projekt die mathematische Ordnung des Lebens in das umgesetzt, was sie schon immer war – in Musik. Die Musik verstehen wir als die akustische Abbildung dessen was die Welt im innersten zusammenhält: Resonanz und Kohärenz. Hierfür werden dem Computer virtuelle Musikinstrumente zur Verfügung gestellt, die intern über MIDI von der die biologischen Signale verarbeitenden Software „gespielt“ werden.
Das heißt aber auch, dass sowohl Melodie als auch Rhythmus und selbst das Arrangement allein vom Lebendigen bestimmt werden. Somit ist jede Musik absolut individuell, ein Ausdruck des Menschseins und dabei veränderlich durch die aktuelle Gestimmtheit und Entwicklung. Dies ist wissenschaftlich sehr wohl nachvollziehbar: Wie dargestellt wird die Musik generiert aus biologischen Signalen des Herzens und der Hirnwellen. Letztere verändern sich aber stetig, je nachdem welche Gehirnareale gerade aktiviert sind und ob wir z.B. schlafen, aufmerksam arbeiten oder meditieren. Und hinsichtlich der HRV liegen mittlerweile Studien vor, die zeigen, dass die HRV ganz sensitiv reagiert, z.B. bei der Depression, unter Stress oder auch schon während konzentrierter Denktätigkeit eine Einschränkung der Regulationsfähigkeit anzeigt.

EEG während des Schlafes

EEG im Wachzustand
Die Entwicklung des Projektes lässt es mittlerweile zu, dass sowohl Kohärenzphänomene zwischen Herz und Hirn eines als auch zwischen zwei Herzen verschiedener Menschen gemessen werden können. Dies ist eine neue Ebene der Kommunikation zwischen zwei Menschen, denen es sonst nicht gelingen kann sich mitzuteilen, wie z.B. autistische Kinder oder Komapatienten, eine Verbindung mit der Umwelt aufnehmen.

Darstellung harmonikaler Strukturen ( Obertöne ) zweier Herzen ( Herzharmonik Modul )
Eine der Kernaussagen von den Menschen, welche mich am meisten berührt und erfreut, ist die, nachdem sie sich das erste Mal selbst hörten: „Ich spüre es richtig in meinem Innersten, in meinem Herzen schwingen und beben.“ Alleine das wieder zu erleben, sollte auch uns allen auf eine unverwechselbare Art und Weise sagen, „Gott ist in uns“, wir sollten wieder beginnen hinzuhören.
Peter Graus führt eine eigene Praxis für Lebens- und Gesundheitsberatung in 9491 Ruggell, Liechtenstein. Besonders am Herzen liegt ihm die “Lebensmelodie des ungeborenen Kindes”. Neugierig? Unter http://www.seelenklang-therapie.com/ gibt es weitere Informationen.