In seiner Heimat, der Schweiz, ist er sehr bekannt und zählt zu den Pionieren der Naturheilkunde. 1902 wurde er in Aesch bei Basel geboren und in der Stadt Basel führte er ein eigenes Reformhaus und publizierte eine Monatszeitschrift. Nach einigen Jahren war ihm das nicht mehr genug. In Teufen baute er sein Lebenswerk auf. In seiner Naturarztpraxis behandelte er nicht nur seine Patienten, sondern stellte auch eigene Präparate her. Damals war es noch üblich, Kräutern erst zu trocknen und dann zu verarbeiten. Alfred Vogel ging einen anderen Weg: er entdeckte und entwickelte seine Medikamente aus Frischpflanzen, damals etwas ganz Neues.
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Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze kann ohne Wasser leben. Ohne Nahrung können wir mehrere Wochen auskommen, ohne Wasser nur etwa 8 Tage. Dass der menschliche Körper aus ungefähr 63 % Wasser besteht, ist uns bekannt. Wir wissen auch, dass jeder Erwachsene täglich etwa 2-3 Liter Flüssigkeit braucht, bei hohen Temperaturen oder Sport sogar deutlich mehr. Trotzdem ist sauberes Trinkwasser nicht für alle Menschen auf der Welt verfügbar. Ungefähr ¾ der Erdoberfläche ist zwar von Wasser bedeckt, aber nur 2,5 % davon besteht aus Süsswasser. Die Verteilung und die Aufbereitung von Trinkwasser ist das grösste Problem in den Ländern der Dritten Welt.
Um den Begriff der „freien Radikalen“ überhaupt einordnen zu können, betrachten wir das Stoffwechselgeschehen etwas genauer. In einigen Gesundheitsjournalen und Zeitschriften ist dieser Begriff aus der orthomolekularen Medizin zu finden. Die orthomolekulare Medizin befasst sich grundsätzlich mit der sinnvollen Anwendung und dem Einsatz von Vitalstoffen. Unter Vitalstoffen versteht man eine spezielle Nährstoffgruppe; dazu gehören Vitamine, Provitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren und Enzyme.
Viel Konkurrenz hat sie nicht, die Hamamelis. Ab Januar, also mitten im tiefsten Winter, öffnet sie ihre zarten Blüten in den schönsten Gelb-, Rot- und Orange-Tönen. Dass diese Blüten nicht erfrieren, hat einen Grund: sie verfügen über einen eingebauten Frostschutz. Bei Minusgraden rollen sie sich einfach ein, um sich bei steigenden Temperaturen wieder zu öffnen, ohne Schaden genommen zu haben. Und dabei duften sie unbeschreiblich süss und intensiv, eine absolute Seltenheit bei den wenigen Sträuchern, die im Winter blühen. Auch im Herbst kann sich der Strauch noch einmal sehen lassen, wenn sich seine Blätter in den schönsten Farben präsentieren.