Die Medizin der Aborigines - in Harmonie mit der Natur

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Die Medizin der Aborigines - in Harmonie mit der Natur

Dr. med. Ingfried Hobert | Mittwoch, den 5. Oktober 2005

Die Medizin der Aborigines - Dr. med. Ingfried HobertDas Heilwesen anderer Kulturen bringt viele erstaunliche, faszinierende aber auch befremdliche Dinge zum Vorschein. Meist verbergen sich hinter den sichtbaren Heilweisen äußerst komplexe Wirklichkeitskonzepte und Weltbilder, die bei näherer Betrachtung neue Perspektiven und Lösungswege zur Gesundung von Mensch und Gesellschaft aufzeigen. So kann Jahrtausende altes Wissen einer fremden Kultur einen entscheidenden Beitrag zur persönlichen Weiterentwicklung und ganzheitlichen Heilung darstellen.

Draußen im trockenen Herzen des australischen Busches, im Outback, schlägt regelmäßig ein uraltes Herz. Es wird getragen von Menschen, die seit jeher ihr Leben und ihre Kultur in unveränderter Form aufrechterhalten und tief mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur verbunden sind. Ein dichtes Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeit und gleichzeitig tiefen gegenseitigen Verständnisses ermöglicht ihnen trotz der harten Überlebensbedingungen des Outbacks ein fröhliches und harmonisches Leben. Ihr uraltes Wissen um die Heilkräfte der Natur und ihre Heilmethoden spiegeln ein besonderes Verständnis um die unsichtbaren Vorgänge in der Natur wieder. Dementsprechend ehrfürchtig und respektvoll gehen sie damit um. Sie wissen, dass sie sich das, was sie der Natur antun, gleichzeitig selbst zufügen. Demütig und voller Respekt gegenüber allem, was sie umgibt, fühlen sie sich selbst als kleines, selbstverständliches und unbedeutendes Puzzlestück inmitten der Gemeinschaft alles Lebendigen.

Diese Lebenseinstellung beruht auf der Vorstellung, dass alles auf der Welt durch einen Geist verbunden ist, der unabhängig von irgendeiner materiellen Form existiert. Es ist das Bewusstsein einer spirituellen, alles umfassenden Präsenz, die für Ausgleich sorgt, um ein Gleichgewicht auf dieser Erde zu erhalten. Je stabiler das Gleichgewicht, um so größer die Harmonie zwischen allen Lebewesen. Ist ein Angehöriger eines Stammes krank geworden, so spricht man nicht davon, ihn wieder gesund zu machen, sondern vielmehr geht es darum „to make him happy“, d.h. ihm zu helfen, sein Glück bzw. Gleichgewicht wieder zu finden.

Die Ureinwohner verstehen unter Gesundheit ein Gefühl der Harmonie mit sich selbst und den Menschen, mit denen sie leben. Die Welt der Ureinwohner besteht im weitesten Sinne aus der Familie und der umgebenden Natur. Störungen dieses Gleichgewichts innerhalb des Lebensraums werden als wahre Ursachen von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten gedeutet. Kommt es zu einer Störung der sozialen Ordnung, wird gegen natürliche Gesetze verstoßen. Das gestörte Gefühlsleben findet seinen sichtbaren Ausdruck in einer körperlichen Störung. Der Körper macht als Spiegelbild der Seele und des Gefühlslebens etwas sichtbar, was sich eigentlich im psychosozialen Umfeld vollzieht. Durch das enge Geflecht zwischen dem einzelnen und seinem Stamm, wirkt sich diese Störung auf den ganzen Stamm aus, der deshalb als Gesamtheit in den Heilungsprozess eingebunden wird. Die Aufgabe der Hilfestellung bei der Wiederfindung des Gleichgewichts obliegt dem Schamanen oder Medizinmann.

Es öffnet sich eine riesige Schatztruhe, betrachtet man z.B. das überlieferte Wissen über die Phytotherapie aus den tropischen Regenwäldern und der Dschungelmedizin. So erkannten die Aborigines bereits vor vielen Generationen die vitalisierende Kraft der Heilpflanzen und den von ihnen abgesonderten Blütenessenzen (siehe Artikel Teebaumöl – das Penicillin der Aborigines). Auf dem australischen Kontinent strahlen eine Vielzahl herrlich blühender Heilpflanzen Kraft und heilbringende Lebensenergie aus. Diese kann durch das Herstellen von Blütenessenzen auch heilenden Einfluss auf das Gemütsleben eines Menschen haben. Die Buschblütenessenzen, in Australien auch Love Remedies genannt, wirken dabei als kraftvolle Katalysatoren um seelische Stabilität, kreative Klarheit und Lebensfreude zu wecken und zu verstärken. So bieten sie eine wunderbare Ergänzung bei der Behandlung von psychosomatischen Beschwerden.

Die Aborigines nutzen die vitalisierende Kraft der Blüten, indem sie diese frisch aus der Sonne gepflückt essen. Sie profitieren sowohl von der gespeicherten Sonnenenergie, als auch von dem Nährwert der Pflanze. Meistens lecken sie jedoch den Morgentau von den Blüten ab oder gießen Wasser über die Blüten, um es dann wieder aufzufangen und besonders bei emotionalen Problemen, Gefühlsstörungen und innerem Ungleichgewicht zu trinken.

Die Herstellung der Love Remedies
Mit der neu entdeckten Stepanovs-Methode wird die Essenz von der lebenden Pflanze extrahiert, ohne sie in irgendeiner Weise zu verletzen, sie in ihrem Wachstum zu stören oder ihre Aufgabe zu beeinflussen. Indem ein kleines, leichtes Gefäß über die Blüte gestülpt wird, sammelt sich innerhalb von 24 Stunden eine kleine Menge Blütenwasser. Diese Essenz enthält die gesamte Heilwirkung der Pflanze, da das Wasser aus dem Boden durch Wurzel, Stängel und Zweige bis hin zur Blüte „osmotisch wandert“, um dann wieder aufgefangen zu werden. Eine ungewöhnliche Methode, die weltweit große Beachtung gefunden hat. Von allen wichtigen Heilpflanzen wurden inzwischen Blütenessenzen hergestellt und über einen Zeitraum von 8 Jahren auf ihre Wirksamkeit getestet. Dabei stellten sich 45 Heilpflanzenessenzen als besonders effektiv heraus. Diese sind inzwischen im Handel, vorwiegend jedoch bei Buschblütentherapeuten erhältlich.

Die Form der Gewinnung von Essenzen ist “friedlich”, denn es werden keine Pflanzenteile abgeschnitten. Das Trauma der Pflanze würde sich auf die Blütenessenzen übertragen und sie negativ beeinflussen. Diese friedliche und liebevolle Methode macht die Love Remedies zu einem Schwingungsmittel, das wie kaum ein anderes zu unserer Zeit gehört. Die Urkraft kann so weiter zirkulieren und übertragen werden. Die Schwingungen der Pflanzenteile sind also lebendig und nicht in der Phase des Absterbens.
Während abgeschnittene Blüten keine oder nicht messbare Bestandteile abgeben, geben die Blüten der Stepanov Methode echte Uressenzen ab und zwar in klar messbaren Mengen, die zwischen 1/2 und 8 Gramm pro 24 Stunden liegen. Die Pflanze liefert das Wasser selbst als spezifische, lebendige und reine Uressenz. Bei der Stepanov Methode werden ausschließlich Wildpflanzen »angezapft«. Angelehnt an das Wissen der Aborigines geht Stepanov davon aus, dass jede Pflanze ihren individuellen Platz dort gefunden hat, wo keine andere Pflanze wachsen konnte. An diesem Platz, in natürlicher Umgebung hat sich ihre Naturkraft in perfekter Form manifestiert. Nur von diesem Platz aus kann sie die Urenergie voll entfalten und weitergeben. Auf kulturellen Anbau wurde daher konsequent verzichtet. (Das bedeutet, dass die Essenzen aus allen Teilen Australiens entsprechend der Herkunftsorte der Buschpflanzen gesammelt werden müssen.) Alles bis zur homöopathischen Verdünnung mit reinem Bergquellwasser geschieht in liebevoller Handarbeit. Der australische Kontinent ist mit seiner sauberen Luft und seinem reinen Wasser der ökologisch und spirituell ideale Nährboden.

Oft müssen erst mehrere negative Emotionen und Gedankenmuster zusammenkommen, bis sich deutliche physische und psychische Symptome zeigen. Aus diesem Grund hat Juta Stepanov 15 verschiedene Mischungen entwickelt. Sie enthalten jeweils die Essenzen von fünf Blüten, die sich gegenseitig ergänzen, um komplexe emotionale und geistige Muster positiv zu transformieren. Die Mischungen sind als Vital- und Aurasprays erhältlich. Die Vitalsprays werden einfach unter die Zunge, auf Chakren oder Energiepunkte gesprüht. Die Aurasprays, die neben Love Remedies Rosenwasser und Grapefruitextrakt enthalten, werden zum Schutz und zur Reinigung der Aura verwendet. Die Aurasprays sind erfrischend und erhebend und pflegen gleichzeitig die Haut. Sie werden über den Kopf gesprüht oder direkt auf die Haut. Sie können auch zur Verbesserung der Energie in der Wohnung und am Arbeitsplatz dienen.

Dr. med. Ingfried Hobert ist Arzt für Allgemeinmedizin mit dem Schwerpunkt Naturheilverfahren und Traditionelle Tibetische Medizin in eigener Praxis (An der Friedenseiche 5, 31515 Steinhude am Meer, Tel. 0049-(0)5033/95030, Fax. 0049-(0)5033/950333). Sein besonderes Interesse gilt der Erforschung traditioneller Heilverfahren anderer Kulturen mit dem Ziel, dort effektive und praktisch anwendbare Ansätze ganzheitlicher Heilung zu finden. Er ist Autor zahlreicher Gesundheitsratgeber wie z.B. „Die Praxis der tibetischen Medizin“ und „Die Medizin der Aborigines“ sowie Begründer und Leiter der Ethnomed Akademie für visionäre Medizin.

Bücher zum Thema:
Die Medizin der Aborigines
Heilungsgeheimnisse der Aborigines
Essenzen der Liebe
Gesundheit selbst gestalten
Algen- und Thalasso-Therapie
Die Praxis der Traditionellen Tibetischen Medizin
Heilung aus dem Ozean
Das Heilbuch für das neue Jahrtausend
Handbuch der natürlichen Medizin

Links zum Thema:
http://www.drhobert.de/
http://www.medicalcity.de/
http://www.ethnomed.de/


Dr. med. Ingfried Hobert | Mittwoch, den 5. Oktober 2005

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Ein Kommentar zu “Die Medizin der Aborigines - in Harmonie mit der Natur”

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