2005  August

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Monatsarchiv für August 2005

Rotbusch - grüne Blätter, roter Tee

Christa Becker | Dienstag, den 30. August 2005

RotbuschKaramel oder Krokant, Zitrone oder Zimt, Pfirsich oder Erdbeer, Vanille oder Eierlikör, wer Rotbuschtee kaufen will, steht vor einer schwierigen Entscheidung und einem langen Regal! Am einfachsten hat es der Purist: er genießt seinen Tee am liebsten ohne Zusätze, vielleicht weil ihm bekannt ist, dass die meisten Aromen künstlich hergestellt werden.

In seiner Heimat Südafrika wird der Tee in der Landessprache „Rooibos“ genannt, schon seit Jahrhunderten in großen Mengen und überwiegend naturbelassen konsumiert. In Europa oder Amerika ist der Rotbuschtee jedoch erst seit wenigen Jahrzehnten bekannt, beginnt sich aber zunehmend durchzusetzen.

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Kochrezept: Maurische Fleischspiesschen

Kochbu.ch | Freitag, den 26. August 2005

Jede Woche finden Sie hier ein neues Rezept zum Ausprobieren und Geniessen, immer passend zur aktuellen Saison. Es wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von http://www.kochbu.ch/, der Webseite mit tausenden Rezepten nicht nur aus der Schweiz.

Dieses Rezept ist für ca. 4 Personen

Zutaten:

2 Knoblauchzehen
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
gemahlener Koriander
etwas Cayenpfeffer
1 EL Paprikapulver edelsüss
Salz
Pfeffer aus der Mühle
5 EL Olivenöl extra vergine
1 EL Zitronensaft
600 g Schweinefilet
8 Schaschlikspiesse
1 Bund glatte Petersilie

Zubereiten:

Die Knoblauchzehen abziehen, durchpressen und mit den Gewürzen, Oel und Zitronensaft zu einer Marinade verarbeiten.

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Ohrkerzentherapie - der Kamineffekt

Doris Kern | Mittwoch, den 24. August 2005

Ohrkerzentherapie - Doris KernDie Ohrkerze hat in der Naturheilkunde einen hohen Stellenwert. Sie wird von den Ureinwohnern Nord- und Mittelamerikas sowie den Naturvölkern im indonesischen Raum schon seit Jahrhunderten angewandt. Sie ist ein reines Naturprodukt aus Naturgewebe, Bienenwachs und je nach Sorte mit Honigextrakt und Kräuterzusätzen in pulverisierter Form versetzt. Auch heute noch wird sie in Handarbeit hergestellt.

In meiner Praxis setze ich Ohrkerzen gerne als Basis und sehr oft als Begleitanwendung bei verschiedenen Störungen im Stirn-, Hals-, Nasen-, Nebenhöhlen- und Ohrbereich ein.

Die wichtigsten Indikationen sind:

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Lieber Cranberry Saft statt Blasenentzündung!

Christa Becker | Montag, den 22. August 2005

CranberryDer Sommer bringt Badewetter. Wir freuen uns darauf, bei großer Hitze Abkühlung im kühlen See oder Fluss, im Freibad oder Meer zu finden. Leider ist diese Freude bei vielen nicht ungetrübt: sie haben schon einmal oder öfter eine Zystitis, also Entzündung der Harnblase gehabt und fürchten die nächste.

Warum diese Entzündung ausgerechnet in den Sommermonaten häufig auftritt, ist vielen ein Rätsel. Die Zusammenhänge sind aber leicht zu klären. Während wir ein kühles Bad im Sommer als erfrischend empfinden, bedeutet es für unseren Körper Schwerarbeit. Unser Körper gleicht Hitze und Kälte aus, um die Körpertemperatur im Gleichgewicht zu halten. Das ist nötig, damit alle Organe ausreichend versorgt werden, Kreislauf und Stoffwechsel reibungslos funktionieren können.

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Kochrezept: Knuspriger Sommerspinat

Kochbu.ch | Freitag, den 19. August 2005

Jede Woche finden Sie hier ein neues Rezept zum Ausprobieren und Geniessen, immer passend zur aktuellen Saison. Es wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von http://www.kochbu.ch/, der Webseite mit tausenden Rezepten nicht nur aus der Schweiz.

Dieses Rezept ist für ca. 4 Personen

Zutaten:

3 Bund Spinat oder Mangold
Salz
Pfeffer aus der Mühle
325 g Sultaninen oder Rosinen
35 g Korinthen
4 Sardellenfilets
3 Scheiben altbackenes Bauernbrot ohne Rinde
6 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl extra vergine
60 g geröstete Pinienkerne

Zubereiten:

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Depression - eine weitverbreitete und ernste Erkrankung

Claudia Wiegmann | Donnerstag, den 18. August 2005

Depression - Claudia WiegmannDeprimere bedeutet herabdrücken. Depressionen sind häufig, man geht davon aus, dass diese Störung die häufigste seelische Erkrankung in unserer Gesellschaft ist. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass ca. 17 bis 20 % der Erwachsenen in unserer Bevölkerung mindestens einmal im Leben an einer Depression erkranken, so dass jeder 5. inzwischen von dieser Krankheit betroffen ist.

Hinzu kommt die große Anzahl derer, die indirekt mit der Erkrankung in Berührung kommt, etwa als Angehöriger, Partner oder Freund. Schätzungen zufolge betreffen Depressionen somit inzwischen 50 % der Bundesbürger. Das Auftreten von Depressionen ist also unabhängig von der sozialen Schicht, des Geschlechts, des Alters.

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Friedrich Salomon Perls - der Vater der Gestalttherapie

Christa Becker | Dienstag, den 16. August 2005

Fritz Perls„Fritz“ haben seine jüdischen Eltern den am 08.07.1893 in Berlin geborenen Sohn gerufen. Den Namen Frederick nimmt er später an, als er auf Dauer im englischsprachigen Raum zu Hause ist. Zunächst tut sich Perls schwer, seinen beruflichen Weg zu finden.

Er studiert zunächst Medizin, um möglichst viele Alternativen zu haben. Sein großes Interesse gilt aber der Psychoanalyse von Freud und Reich. Der erste Weltkrieg unterbricht seinen beruflichen Werdegang, Perls kehrt nach Kriegsende verwundet und verwirrt zurück, durchläuft eine klassische Psychoanalyse. Nach der Machtübernahme Hitlers ist eine weitere berufliche Entwicklung als Neurologe und Psychiater in Deutschland unmöglich, Perls flüchtet 1934 mit Frau Lore (1905-1990) und Tochter Renate nach Südafrika. Dort wird 1935 Sohn Stephen geboren.

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Naturheilkunde in der Schweiz - quo vadis?

Ursula Küng-Zehnder | Freitag, den 12. August 2005

Naturheilkunde in der Schweiz - Ursula Küng-ZehnderDer Entscheid des Vorstehers des Eidgenössischen Departements des Innern, fünf alternative Heilverfahren, darunter auch Homöopathie, Phytotherapie und chinesische Medizin, per 01.07.2005 wieder aus dem Grundleistungskatalog der Krankenkassen zu streichen, hat zu grosser Verunsicherung bei vielen Patientinnen und Patienten geführt. Was hat sich geändert? Was muss man als Interessent an naturheilkundlichen Methoden bei seiner Krankenkasse abklären?

Zuerst jedoch die Fakten: Der Entscheid betrifft ausschliesslich komplementärmedizinische Behandlungen bei Ärzten und Ärztinnen mit entsprechenden FMH-Fähigkeitsausweisen. Für die Leistungen der kantonal approbierten nichtärztlichen Therapeutinnen und Therapeuten (je nach Kanton als Naturärzte oder Naturheilpraktiker bezeichnet) ändert sich nichts.

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Positiv leben - Nein sagen lernen

Christa Becker | Dienstag, den 9. August 2005

Nein sagen lernenWie oft haben wir diese Situation schon erlebt: auf unserem Schreibtisch stapeln sich die Akten und der Chef kommt am späten Nachmittag mit einer dringenden Arbeit vorbei. Obwohl wir wissen, dass wir damit die Verabredung ins Kino vergessen können, reagieren wir mit einem freundlichen Ja auf die Frage, ob wir das noch erledigen könnten.

Was bringt uns dazu, dass wir Ja sagen, wo wir Nein meinen? Und warum fällt uns dieses ehrliche Nein oft so schwer? Und nicht nur am Arbeitsplatz: auch in der Warteschlange vor der Supermarktkasse, wo wir jemanden vorlassen, obwohl wir es selbst eilig haben. Immer wieder leiden wir darunter, dass wir vorschnell eine Zusage geben, obwohl es uns in Zeitdruck oder andere Schwierigkeiten bringt.

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Buchweizen - gut für kranke Venen

Christa Becker | Freitag, den 5. August 2005

BuchweizenZu den Pseudocerealien gehöre er, sagen die Botaniker. Fagopyrum esculentum, der echte Buchweizen, sei nämlich gar keine Weizensorte, sondern ein Knöterichgewächs. Und damit steht er dem Rhabarber oder Sauerampfer näher als dem Getreide.

Seinen Namen hat er übrigens bekommen, weil seine dreieckigen Samenkörner den Bucheckern ähnelt. Ins Gepäck gehöre er, befanden im 14. Jahrhundert die Mongolen und brachten den Buchweizen ins ferne Europa, sagt uns die Legende. Andere Quellen behaupten, dass der Buchweizen schon in der Bronzezeit in Europa heimisch war. Unbestritten ist jedoch, dass er ursprünglich aus dem östlichen Zentralasien stammt, dort wird er schon seit 6000 Jahren kultiviert.

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