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Monatsarchiv für Juni 2005

Ingwer - die Wurzel alles Guten

Christa Becker | Mittwoch, den 29. Juni 2005

IngwerSüdostasien war vermutlich die Heimat des Zingiber officinale, der Wurzel mit dem ganz eigentümlichen Geschmack, scharf und süß zugleich. Die Hauptanbaugebiete liegen heute in den tropischen Regionen von China, Japan, Indien, Australien und Afrika, aber von der Insel Jamaica komme die beste Qualität, sagen die Experten.

Der Anbau und das Wachstum sind so unkompliziert, dass Ingwer nicht zu den kostbaren und teuren Gewürzen zählt. Nach dem Pflanzen der Rhizome, so heißt der Wurzelstock des Ingwers botanisch korrekt, wächst innerhalb von 9 Monaten die etwa ein Meter hohe Pflanze mit ihren schlanken, grünen Blättern heran. Für das Gewürz wird nur die Wurzel der Pflanze verwendet. Nach dem Ausgraben trocknet die Ingwerknolle einige Tage in der Sonne, dann ist sie schon gebrauchsfertig und im Kühlschrank ungeschält einige Wochen haltbar.

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Die Schattenseite der Sonne - der Hautkrebs

Christa Becker | Samstag, den 25. Juni 2005

HautkrebsEndlich Sommer, endlich Sonne! Am liebsten würden wir die Arbeit einstellen, um mehr Zeit im Freien zu verbringen. Uns locken das Schwimmbad, das Picknick im Grünen, das Grillen auf dem Balkon, die Straßencafés, der Strandurlaub…

Natürlich finden wir auch gebräunte Haut sehr attraktiv! Die Lust auf Sonne hat nur einen Haken: die Gefahr von Hautkrebs. Wenn wir diese Gefahr richtig einschätzen, können wir Sommer und Sonne genießen und das noch viele Jahre. Denn schon mit 20 Jahren ist man nicht sicher davor, einen Hautkrebs zu bekommen. Und mancher Hautkrebs ist immer noch ein Todesurteil, wenn er bei der Diagnosestellung schon zu weit fortgeschritten ist. Allein in Deutschland erkranken jährlich 11 400 Menschen neu am Melanom, einer besonders aggressiven Form von Hautkrebs, bei 2000 endet jedes Jahr die Krankheit tödlich.

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Michael Balint - der Mann hinter der Bezeichnung Balint-Gruppe

Christa Becker | Dienstag, den 21. Juni 2005

Michael BalintMein Hausarzt hat mir erzählt, dass er eine „Balint-Gruppe“ besuche. Das sei eine ärztliche Fortbildung über Psychosomatik, ergänzte er. Weil ich davon bislang noch nie gehört hatte, forschte ich weiter nach. So formte sich aus einem Begriff ein Name und schließlich die Geschichte eines Lebens heraus.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts machte die Medizin ungeheure Fortschritte: Robert Koch entdeckte die Erreger der Tuberkulose, Sigmund Freud entwickelte seine Psychoanalyse. Weniger bekannt dagegen ist der Arzt Michael Balint, sein Beitrag für die Medizin deshalb aber nicht weniger wichtig.

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Kampf mit jedem Kilo oder Wohlfühlgewicht - der Body Mass Index hilft

Christa Becker | Donnerstag, den 16. Juni 2005

Body Mass IndexSicher haben Sie auch schon unglaublich schlanke und schöne Frauen gesehen, die zu Ihrem Erstaunen sehr unglücklich mit ihrem Gewicht waren. Auch bei näherem Betrachten konnten Sie nichts entdecken, womit sich das beweisen ließe. Das macht nachdenklich.

Einerseits behaupten superschlanke Menschen, viel zu dick zu sein und kneifen sich in nicht vorhandene Polster an Hüfte oder Bauch. Ganz dringend müssten sie wieder mit der nächsten Diät beginnen! Und andererseits haben 1 Milliarde der Weltbevölkerung die Schwelle zum Übergewicht schon überschritten, schätzt die Weltgesundheitsbehörde WHO. Diese Extreme zeigen uns klar: auf unser Gefühl können wir uns nicht verlassen, wenn wir herausfinden wollen, welches Gewicht optimal für unseren Körper wäre.

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Mit Multipler Sklerose leben

Christa Becker | Dienstag, den 14. Juni 2005

Multiple SkleroseDie Diagnose „Multiple Sklerose“ ist für jeden Patienten zunächst ein Schock. Vor dem inneren Auge sieht er sich bereits auf fremde Hilfe angewiesen im Rollstuhl sitzen. Hat er erst einmal mehr über die Erkrankung erfahren, kann er durchatmen: so ein schwerer Verlauf ist eher selten.

Seit etwa 10 Jahren gibt es außerdem wirksame Medikamente, welche die Krankheit zwar nicht heilen, ihr rasches Fortschreiten jedoch verhindern können. Es gibt viele an Encephalomyelitis disseminata (so bezeichnen es die Mediziner) Erkrankte, die schon seit vielen Jahren ein Leben mit wenigen Einschränkungen führen und denen eine Behinderung nicht anzumerken ist. Und da die Multiple Sklerose mit geschätzten 30-60 Erkrankten auf 100 000 Einwohner in Europa relativ häufig ist, wird die Forschung alles daran setzen, weitere Medikamente zu entwickeln, die den Verlauf günstig beeinflussen und vor allem die Ursache herauszufinden.

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Dr. Edward Bach und seine Blüten

Christa Becker | Dienstag, den 7. Juni 2005

BachblütenDer englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 – 1936) hat sie erfunden: die nach ihm benannte Bach-Blütentherapie. Dr. Bach war den sanften Therapien nicht vom Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit zugeneigt. Zunächst arbeitete er viele Jahre als Immunologe und Bakteriologe. Sein Zeitalter war die Epoche der Entdeckungen auf diesem Fachgebiet, seine Faszination also durchaus verständlich.

In Deutschland entdeckte Robert Koch die Erreger von Milzbrand, Tuberkulose und Cholera, seinem Kollegen Emil von Behring gelang es, einen Impfstoff gegen Diphtherie zu entwickeln. In der naturwissenschaftlich orientierten Medizin herrschte also Aufbruchstimmung.

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Köstliches aus England - Erdbeer-Trifle

Christa Becker | Freitag, den 3. Juni 2005

Erdbeer-TrifleSobald es Erdbeeren gibt, beginnt für mich der Sommer! Sie schmecken einfach lecker und man tut sich außer dem Genuss noch etwas Gutes. Die Erdbeere hat viele gute Eigenschaften. Ernährungswissenschaftler loben die Beeren als Lieferant von Eisen, Folsäure (siehe Artikel Folsäure), Mineralstoffen und Vitamin C. Zudem bestehen die roten Leckerbissen zu etwa 90 % aus Wasser und das bedeutet: 100 g Früchte haben nur etwa 32 Kilokalorien. Sofern Sie also nicht an der leider zunehmenden Allergie leiden, sollten Sie jetzt beim Einkaufen immer auch ein Körbchen Erdbeeren mitnehmen.

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Off-Label-Use - Medikamente als Streitfall

Christa Becker | Mittwoch, den 1. Juni 2005

Off-Label-UseIhr Arzt hat ein Problem: er kennt ein Medikament, dass Ihnen gut helfen würde, aber Ihre Krankheit wird bei den Indikationen dieses Wirkstoffs nicht aufgeführt. Will Ihr Arzt Ihnen trotzdem dieses Medikament verordnen, spricht man vom „Off-Label-Use“. Und das bedeutet: Für jedes Medikament wird von der Bundeszulassungsbehörde eine Liste der Anwendungsgebiete, Dosierung und Behandlungsdauer erstellt. Dieser Zulassung gehen langjährige Forschungen und Studien voraus, nicht nur von Seiten der Pharmaindustrie.

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